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Pressemitteilungen 2012

In Summe 535 Mitgliedsjahre - IMV-Pforzheim ehrt seine Mitglieder

„Heute werden 18 Mitglieder, so viel wie noch nie, für langjährige Mitgliedschaft und ein Vorstandmitglied für seine Verdienste geehrt“, eröffnete Joachim Dengler, 1.Vorsitzender der IMV-Pforzheim am 27.11.2012 den diesjährigen Familien- und Ehrungsabend der Vereinigung in der Eutinger Gaststätte Stadt Pforzheim.

So geht ein Rekordjahr des Vereins, bezogen auf die Mitgliederentwicklung, mit einem weiteren Rekord zu Ende.

„Für 5 Jahre vorbildliche Arbeit als Kassier“, übergaben die Vorsitzenden Joachim Dengler und Volker Faaß die bronzene Verdienstnadel an den Schatzmeister Bernd Filler. „Mitglieder für aktive Vereinsarbeit zu gewinnen, ist immer schwierig“, so Dengler und umso wichtiger sei es auch dann mal Danke zu sagen. Seit 1995 ist Bernd Filler schon im Verein und bereits seit 2000 aktiv als Beisitzer im Vorstand tätig.

Gleich im Doppelpack und somit gemeinsam ein ganzes Leben lang, sind die Mitglieder Arno Kessel und Hans Koepf mit jeweils 40 Jahren Mitglied im Verein. So konnte der Vorstand beide mit der Goldenen Ehrennadel mit Lorbeer des Bundesverbandes auszeichnen.

„Die Goldene Ehrennadel für 25 Jahre erhalten die Kollegen Jürgen Fuchs, Andreas Michaelis-Schmitt, Karl-Heinz Ott, Karl-Heinz Geiger und Friedemann Scherle“, zählt Dengler gleich 125 Jahre Mitgliedschaft auf.

Für 20 Jahre treue Mitgliedschaft erhielten Bernd Ammann und Dieter Weidlich die Silberne Ehrennadel.

Außerdem wurden noch folgende Mitglieder geehrt:

55 Jahre Mitgliedschaft         Gründungsmitglied Rolf Stoffel

45 Jahre Mitgliedschaft         Karl Götz, Jochen Rogner und Dieter Kuhn

30 Jahre Mitgliedschaft         Lothar Bruggner, Werner Heidecker, Winfried Herty, Roger Muller, Werner Muzzulini und Peter Tousovsky

 

Sven Praus

 

Ehrung von Bernd Filler

Bronzene Verdienstnadel für Kassier Bernd Filler (Bild: Sven Praus)

 

Ehrung von Mitgliedern

Goldene Ehrennadel mit Lorbeer für Hans Koepf und Arno Kessel

Von Rechts: Hans Koepf, Joachim Dengler, Arno Kessel, Volker Faaß

10% Rabatt für IMV-Mitglieder

„Mindestens 10% Rabatt bekommen gern gesehene Kunden“, so Erika Mayer, Geschäftsinhaberin von Mayer-Berufsbekleidung in Pforzheim. „Und Mitglieder der IMV-Pforzheim sehe ich immer gerne“, lächelt die Geschäftsfrau.

Dass sich die Sammelbestellung von Polo-Shirts mit IMV-Logo noch so einen positiven Effekt haben würde, hat Joachim Dengler, Vorsitzende der IMV-Pforzheim, nicht erwartet. „In Zeiten in denen potenzielle Neumitglieder immer die gleiche Frage stellen: ‚Was bringt mir die Mitgliedschaft in der IMV‘, ist es super noch ein weiteres Argument liefern zu können“, freut sich Dengler.

Die im Jahr 2012 organsierten Vereins-Polo-Shirts mit IMV-Logo können heute von jeder Vereinigung in Deutschland geordert werden. „Mit ein Grund warum wir bewusst auf den vollen Vereinsnamen verzichtet haben“, so der Vorstandsvorsitzende, denn schließlich ziehen ja alle in der IMV an einem Strang. „Und die einmaligen programmierkosten für die Bestickung haben wir Pforzheimer ja bereits gezahlt“, merkt Dengler an.

Was man besticken lassen will, ist dabei egal. Ob Polo- oder T-Shirt, Meisterkittel, oder sonstige PSA aller gängigen Marken. Erika Mayer ist für alles offen: „Was ich nicht im Laden ausstelle, wird von mir bestellt!“

Da das Online-Geschäft immer mehr im kommen ist, können Firmen und Vereine auch bequem über www.berufsbekleidung-mayer.de bestellen und finden Arbeitsschutzprodukte für verschiedene Einsatzzwecke.

 

Sven Praus

 

Mayer Berufsbekleidung

 

Schuhe

Stehende Produktion und Rekordzahlen- Zu Besuch bei John Deere

Da staunten die Mitglieder der IMV-Pforzheim nicht schlecht, als sie die Produktion des Traktorenbauers John Deere in Mannheim betraten. Weit und breit war kein Mitarbeiter zu sehen. Die komplette Produktion stand still. Aber nicht die Vorzeichen einer neuen Krise waren der Auslöser, sondern „nur“ eine Betriebsversammlung.

Angesichts aktueller Zahlen im Jubiläumsjahr des Konzerns ist an Krise auch nicht zu denken. Weltweit stiegen die Umsätze und sonstigen Erlöse im dritten Quartal um 15 % auf 9,590 Milliarden US-$ bzw. in den ersten neun Monaten um 13 % auf 26,365 Milliarden US-$. Das Werk Mannheim hat mit 44.000 produzierten  Landwirtschaftsmaschinen pro Jahr einen beachtlichen Anteil daran. Aber kein Grund für die Nordbadener sich auszuruhen. Umbauarbeiten an allen Ecken. „Die Produktion wird umgebaut und optimiert“, so die beiden Werksführer. Trotz allem bekamen

die Pforzheimer Industriemeister alles zusehen was das Metallerherz höher schlagen lässt. Neben der Montagelinie und Lackiererei, kam man zum Getriebebau, das heimlichen Schmuckstück. Hier gibt man nichts aus der Hand. Jedes Zahnrad, jede Welle wird hier komplett selbst gefertigt. Kein Wunder, denn ein kraftvolles Traktorengetriebe mit seinen Kriechgängen macht, zusammen mit dem Motor, den wesentlichen Unterschied bei den Landwirten und ist deshalb kaufentscheidend.

John Deere- Mannheim ist in der Stille und im „normalen“ Betrieb ein eindrucksvolles Erlebnis und bescherte dem IMV-Vorstand die Rekordteilnehmerzahl von 35 Anmeldungen. Die meisten wünschten sich noch am selben Tag eine Besichtigung des Werks Bruchsal.

 

Sven Praus

 



Der Kleine schluckt den Großen – Firma Conttek nimmt Anlauf

Aus der Steudle GmbH wurde 2008 Conttek. Im Jahr 2011 wurde der zweite Bauabschnitt des neuen Firmengebäudes fertiggestellt. Im Jahr 2012 kauft man die tschechische Stanz- und Spritztechnikfirma Tesla Jihlava hinzu.

Man merkt schnell: Hier hat jemand großes vor. Also wurde es Zeit, dass sich die IMV-Pforzheim das ganze einmal genauer anschaut.

Schon während der Einführungsrunde in das Unternehmen durch den Geschäftsführer (CEO)  Karl Schiga erhärtet sich dieses Bild. Das neue Firmengebäude umfasst 9.000 Quadratmeter  Produktionsfläche und man investierte dafür in den letzten fünf Jahren rund 15 Millionen Euro. Als dieser Schritt getan war, sollte es auch gleich weitergehen. Mit dem Erwerb von Tesla hat Conttek seine Konzernbelegschaft auf einen Schlag verdreifacht. Während in Pforzheim rund 150 Mitarbeiter beschäftigt sind, so sind es in der Tschechei  330. Hier bestätigt sich die Tatsache dass der Große nicht mehr den Kleinen schluckt, sondern der Schnelle den Langsamen. Und auf der Stelle will man in der Philipp-Weber-Str. 3 sicherlich nicht treten. Als Hersteller von Hybrid- und Kontaktteilen sowie komplexen Werkzeugen für die eigene Produktion ist die Konkurrenz groß. Schon vor der eigenen Haustür in Pforzheim tummeln sich die weltweit besten Stanzbetriebe. Doch man wird sich bei Conttek treu bleiben und nicht wild nach vorne stürmen. „Qualität und technologische Weiterentwicklung war uns immer wichtiger als die reine Gewinnmaximierung um jeden Preis“, bekräftigt Schiga, denn die Kunden sollen immer an Qualität denken, wenn sie an Conttek denken und der Geschäftsführer weiter: „Dies sichert uns ein gesundes Wachstum.“

 

Sven Praus

 


 


Weiß oder grün – Zu Besuch in der Gießerei Karl Casper Guss

Die Firma Karl Casper Guss bezeichnet sich selbst als „weiße Gießerei im Grünen“. Wo man vor rund 60 Jahren bis zu 15 cm tief im Formsand stand, werden heute unter modernsten Bedingungen hoch qualitative Gussteile hergestellt. Unter anderem auch in dem 2006 fertig gestellten Neubau, einer Form- und Gießhalle. Natürlich ließ es sich die Industriemeistervereinigung Pforzheim (IMV) nicht nehmen dem Ganzen am 26.4.2012 in der Tullastrasse 14-22 in Remchingen-Nöttingen auf den Grund zu gehen.

Ein für Mensch und Umwelt wichtiger Anteil des Neubaus ist die moderne Entstaubungsanlage. Alleine diese Lufttechnik kostete über 800.000 € berichtet Geschäftführer Felix Casper sichtlich stolz: „Somit haben wir drinnen sauberere Luft als draußen!“

Da blieb für die Teilnehmer nur die Frage offen: Ist das Unternehmen nun eine Weiße oder Grüne Gießerei? Die Firmenphilosophie gibt die Antwort, denn die Karl Casper GmbH & Co.KG ist die weiße Gießerei im Grünen.

So ging es auch gleich in die Modellwerkstatt. „Ein Formenbauer muss positiv und negativ denken können“, veranschaulicht wurde das an einem Styropormodell wie ein Modell aufgebaut ist und hergestellt wird.

Beim Industrieguss werden die Formen in die Rahmen gesetzt und mit Formsand gefüllt, beim Einfüllen wird der Sand mit Harz und Säure gemischt und härtet nach kurzer Zeit aus.

Die Formen werden mit feuerfester Schlichte bestrichen und anschließend ausgebrannt um die Restfeuchtigkeit aus der Form zubekommen.

Dies sorgt dafür, dass die Schmelze sich nicht in den Sand einbrennen kann und eine bessere Oberflächengüte erzielt wird.

 

Urformen der Kunst

 

Aber nicht nur Maschinebauer bestellen bei Karl Casper Guss, auch zahlreiche namhafte auch internationale Künstler kommen mit ihren kreativen Ideen vorbei. So ist der Kunstguss eine weitere Besonderheit die geboten wird.

Beim Kunstguss werden Wachsmodelle in Silikonformen hergestellt. Gießkanäle und Gießtrichter aus Wachs werden anmontiert. Um sie herum wird dann die eigentliche Form aus Keramikschamotte gebaut. Danach wird das Wachs ausgeschmolzen und der entstandene Hohlraum kann dann mit dem jeweiligen Metall gefüllt werden. Darüber hinaus fertigt Karl Casper Guss auch im Sandguss Kunstgussteile.

Die Führung fand ihren würdigen Abschluss im Modelllager. Hier lagern um die 2.000 Gussmodelle. Vom Kleinteil bis zum Maschinengestell ist hier alles vertreten.

 

Stefan Maier


Caper Guss

Willkommen Firma Zertec

Dass frisch gebackene Industriemeister ihren Weg zur Industriemeistervereinigung Pforzheim (IMV) finden, ist nichts neues, aber dass sich eine Firma aus der Region dazu entscheidet die IMV aktiv zu fördern schon.

Deshalb war Ende 2011 im Vorstand die Freude groß, als die Firma Zertec mit einer ausgefüllten Beitrittserklärung bei der IMV anklopfte und auch gleich alle Mitglieder zu einer Firmenbesichtigung einlud.

So traf man sich am 17. April in der Max-Eyth-Straße 12 in Ötisheim vor den Toren der Firma Zertec an denen ein Schild „ Willkommen IMV-Pforzheim“ die Teilnehmer begrüßte.

„Als Vorsitzender begrüße ich Sie hiermit recht herzlich in der IMV-Pforzheim“, gab Joachim Dengler dieses Willkommen auch gleich an die  jungen Geschäftsinhaber Senad Cekic und Ahmet Akkerman zurück.

Beide bestätigten nochmals wie wichtig ihnen die Mitgliedschaft bei den Industriemeistern ist. Das vorhandene Netzwerk und die ständige Weiterbildung von Fach- und Führungskräften aus der Region Nordschwarzwald wolle man fördern und auch selbst davon profitieren und so gab es im Anschluss einen kleinen Einblick in die noch junge Firmengeschichte. 2004 starteten Cekic und Akkerman mit einer Fräsmaschine das Abenteuer Selbstständigkeit und gründeten die Firma Zertec und es hat sich gelohnt. Heute stehen 5 CNC-Bearbeitungszentren in der Fertigung und gemeinsam mit 7 Mitarbeitern stellt man überwiegend Einzelteile für die Medizintechnik, den Werkzeug-, Formen- und Maschinenbau her. Dabei versucht man sein Leistungsspektrum ständig zu erweitern und sich den Kundenanforderungen anzupassen. So bietet man seinen Kunden mittlerweile auch Konstruktionsleistungen und gleichzeitige Herstellung von Vorrichtungen jeglicher Art an. Dass hier aber Herzblutmetaller vor einem stehen, wurde schnell klar als man vor der Fräsmaschine stand. Nahezu virtuos programmierte Akkerman innerhalb kürzester Zeit das CNC-Programm für ein aufgespanntes Fertigungsteil und schwärmt regelrecht von der Steuerung der namhaften amerikanischen Maschine.

Die Zertifizierung nach ISO 9001 ist natürlich auch vorhanden. Diese habe sich besonders gelohnt, so Akkerman der dabei zu Beginn eher von einem Kostenfaktor ausging. „Doch wir merkten schnell, dass es uns weiterbringt“, zeigt er sich heute geläutert.

 

Sven Praus

 

ZerTec

 

Familie Abt verpasst Doppelsieg vom Vorjahr

Gut Holz hieß es wieder für die Mitglieder der Industriemeistervereinigung Pforzheim am 17.März und so traf man sich im Gasthof Adler in Ötisheim um sein Kegeltalent unter Beweis zu stellen.

Bei den Frauen siegte, wie im Vorjahr, Inge Abt mit 83 Zählern,  vor Claudia Fuchs (77) und Gabi Reeb (71).

Sieger bei den Männer wurde Jürgen Fuchs mit 98 Punkten und verdrängte einen überraschend starken Peter Büttner mit 94 und Vorjahressieger Siegfried Abt, mit einer Wurfarm-Bandage leicht gehandicapt und 91 Punkten auf die Plätze.

Mit gleicher Punktzahl (91) aber beim Stechen um Rang 3 mit 3 Zählern weniger kam Ronny Friedrich auf den undankbaren 4. Rang.

Joachim Dengler


Kegeln 2012 Gruppenbild

Höchster Mitgliederstand seit Vereinsgründung

„Wir haben mit 111 Mitgliedern den höchsten Mitgliederstand seit der Vereinsgründung im Jahr 1957“, verkündet Joachim Dengler, Vorsitzender der Industriemeistervereinigung-Pforzheim (IMV) die positive Vereinsentwicklung und eröffnete mit diesem Paukenschlag am 28.Februar die Jahreshauptversammlung in der Eutinger Gaststätte zum Bären.

Somit stemmt sich die IMV gegen den bundesweiten Trend vieler Vereine denen die Mitglieder weglaufen. Man konnte im vergangenen Jahr 25% mehr Mitglieder gewinnen, darunter auch zwei Firmen. Joachim Dengler führte diese Entwicklung vor allem auf eine erfolgreiche und offensive Öffentlichkeitsarbeit zurück und diesen Weg wolle man auch zukünftig weitergehen. So wurde auch gleich die neue Internetseite der Vereinigung vorgestellt, die den nächsten wichtigen Meilenstein in der Öffentlichkeitsarbeit darstellt.

Bei so erfreulichen Nachrichten war abzusehen, dass die anschließenden Neuwahlen ohne große Überraschungen über die Bühne gingen.

Vorsitzende bleiben Joachim Dengler und Volker Faaß als sein Stellvertreter. Ebenso wurde Bernd Filler als Kassier, Sven Praus als Pressereferent, Jürgen Fuchs als Bildungsbeauftragter und als Beisitzer Ronny Friedrich, Rolf Scheytt und Norbert Klar wiedergewählt. Neu hinzu kamen Mustafa Oduncu als Schriftführer und als Internetbeauftragte Alexander Leippi und Stefan Maier.

Sven Praus

IMV-Pforzheim mit neuer Internetseite

IMV-Pforzheim mit neuer Internetseite

„Bis die ganzen Vorbereitungen standen, war der Arbeitsaufwand teilweise schon erdrückend. Es hat sich aber gelohnt“, so stellte Joachim Dengler, Vorsitzender der Industriemeistervereinigung Pforzheim (IMV), sichtlich zufrieden am 8. Februar 2012 dem Gesamtvorstand der IMV die neue Internetplattform des Vereins vor.

Gerade mal drei Monate hatte es gedauert bis man alle Daten zusammengetragen hatte und die Würzburger Werbeagentur 3wm die Seite programmierte. Besonders die Unterstützung durch Dietmar Fey, stellvertretender Vorsitzender der IMV-Deutschland, wurde durch Joachim Dengler hervorgehoben.

So kann sich jetzt jeder unter www.imv-pforzheim.de schnell alle wichtigen und neusten Informationen rund um die Vereinigung besorgen. Unter der Rubrik News findet man jetzt nicht nur die neusten Veranstaltungen und Pressemitteilungen, sondern auch sonstige Neuigkeiten rund um die Themen Industrie und deren Technik, sowie über Aus- und Weiterbildung. „Zukünftig wollen wir auch unseren Fördermitgliedern die Möglichkeit bieten ihre News bei uns ins Netz zu stellen“, so Dengler. Gerade die Fördermitglieder werden jetzt gesondert hervorgehoben und können sich jetzt mit ihrem Firmenprofil präsentieren.

                                                                   Sven Praus