Seit 1974 unterstützt die Witzenmann GmbH als Fördermitglied die Industriemeistervereinigung Pforzheim e. V.
„50-jährige Jubiläen von Fördermitgliedschaften sind keine alltäglichen Termine“, so 1. Vorsitzender Volker Faaß bei seiner Laudatio, die er vor den beiden Mitgliedern der Geschäftsführung COO/CDO Philip Paschen und CHRO Christine Wüst hielt. Während einer kleinen Feierstunde vor einer neuen 3D-Rohrbiegemaschine, im Fertigungsstandort Buchbusch, umrahmt von aktiven und ehemaligen Mitarbeitern und IMV-Mitgliedern wurden Ehrungsurkunde, Anstecknadel, Geschenkkorb und Blumenstrauß überreicht. Mit rund 60 % „Witzenmännern“ stellt die Belegschaft des Pforzheimer Mittelständlers, der sich auf das sichere Leiten von Medien aller Art wie kein anderer versteht, die größte Mitgliedergruppe der IMV-Pforzheim e. V. dar.
Durch erfolgreiche Mitgliedergewinnung aus den neuen Meisterjahrgängen der IHK Nordschwarzwald, ebenfalls ein Fördermitglied, verfügt die Meistervereinigung über eine stabile Mitgliederzahl. Hohem Durchschnittsalter und Diversität muss man sich jedoch aber auch bei der IMV stellen und aktiv begegnen, mit 2 % Frauenquote wäre ausreichendes Potenzial für Wachstum und Weiterentwicklung vorhanden.
Die Industriemeistervereinigung Schwarzwald gemeinsam mit Kollegen aus Pforzheim, besichtigte mit 30 Teilnehmer das größte Lkw-Montagewerk von Mercedes-Benz Trucks in Wörth am Rhein. Es wurde 1963 gegründet und produziert die Mercedes-Benz Lkw Arocs und Atego – und seit bereits mehr als 20 Jahren den weltweit erfolgreichsten Schwer-Lkw Actros. Auch die Mercedes-Benz Special Trucks Econic, Unimog und Zetros werden hier gebaut. Bis zu 470 genau nach Kundenwunsch gefertigte Lkw verlassen Wörth pro Tag. Kunden in über 150 Ländern schätzen die „Quality made in Wörth“. Der Standort am Rhein ist das Kompetenzzentrum im weltweiten Produktionsverbund von Mercedes-Benz Lkw. Darüber hinaus verfügt das Mercedes- Benz Werk Wörth über 50 Jahre Erfahrung in der CKD-Produktion (Completely Knocked Down) und liefert Fahrzeug-Bausätze in zahlreiche Übersee-Märkte zur Endmontage vor Ort.
Pforzheim. Gemeinsam mit Kollegen von der IMV Mittelbaden trafen sich Mitglieder der IMV Pforzheim bei der SEW Eurodrive in Bruchsal zur Besichtigung des neuen Elektronikwerkes. Über den SEW-Campus gelangte die Gruppe zum Elektronikwerk. In weiße Laborkittel gekleidet und mit Erdungsstreifen ausgestattet ging eszu Beginn der Prozesskette, der Leiterplattenbestückung. Mittels Siebdruckverfahren wird hierbei an den erforderlichen Stellen auf der Leiterplatte die korrekte Menge Lot appliziert. Anschließend werden mit rasantem Tempo die Elektronikbauteilevollautomatisiert bestückt. Die fünf Bestückungslinien positionierensämtliche Komponenten dermaßen schnell direkt in das pastöse Lot, dass nach einem kurzem Liedschlag bereits die nächste Baugruppemontiert wird. Nach weiteren Vorgängen folgen noch manuelle Bestückungsplätze, sowie diverse Durchgangs- und Hochspannungsprüfungen. Mitarbeiterlegen sämtliche Zubehörteile, wie auch die passende Dokumentation bei. Mittels fahrerlosen Transportsystemen werden alle Packstücke innerbetrieblich bewegt und teilweise ins vollautomatische Hochregallager-system übergeben. Ein eindrucksvoller Einblick in die bis ins Detail durchdachte Montage, für die eher Maschinenbau- und zerspanungslastige Besucher-gruppe. Am Werkstor verabschiedete man sich bis zum nächsten Treffen. pm Die Mitglieder der IWV Mittelbaden und IWV Pforzheim bei SEW Eurodrive in Bruchsal. Foto: Maier
wir freuen uns Ihnen am 28.02.2024 ab 13:00 Uhr eine Besichtigung des Großgetriebewerk der SEW EURODRIVE in Bruchsal anbieten zu können.
Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen begrenzt, Teilnahme in Reihenfolge der Anmeldungen, bitte per Email anmelden.
Mit euerer Anmeldung stimmt ihr zu, dass die IMV Pforzheim e.V. euere Namen und Email Adressen an SEW weitergeben darf!
Wir organisieren wieder einen Bus, die Teilnahme ist kostenlos.
Die Anmelde Modalitäten sind bei SEW dann folgendermaßen: SEW bekommt von mir eine Teilnehmerliste mit Namen und Email Adresse von euch, dann übernimmt das Versenden der persönlichen Einladungsschreiben die zuständige Fachabteilung von SEW.
Wir freuen uns auf eine interessante Besichtigung zusammen mit euch.
Am 26.10.2021 fand nach langer Corona Durststrecke zum ersten Mal nach dem Lockdown wieder eine Firmenbesichtigung in Präsenz statt.
16 Kollegen fanden sich in der jüngsten Niederlassung der item Industrietechnik GmbH in Tamm ein.
In entspannter Atmosphäre wurden Neuheiten zur ergonomischen Arbeitsplatzgestaltung vorgestellt. Beim anschließenden Fertigungsrundgang konnte die nach Lean-Gesichtspunkten und ergonomisch optimierte Montage, sowie einige exemplarische Messeexponate in Augenschein genommen werden.
Ein Impulsvortrag stattete die Kollegen mit den neusten Erkenntnissen und Fakten sowie guten Argumenten aus um Ergonomie am Arbeitsplatz als relevante Ressource, welche direkten Einfluss auf Fertigungskennzahlen nehmen kann, zu etablieren.
Alle Jahre wieder… zum traditionellen Familien- und Ehrungsabend der Industrie Meister Vereinigung Pforzheim e.V. wurden am 28.11.2019 in der Gaststätte Stadt Pforzheim Bären in Eutingen 12 treue Mitglieder geehrt.
Uwe Bauer
Alexander Leippi
Ulrich Loth
Jürgen Fuchs (stellvertretender Vorsitzender)
Michael Drexler
Michael Gauss
Klaus Althuon
Markus Gulden
Jose Rodrigo
Kristian Saric
Valentin Walner
Gary Shaw
Die IMV Pforzheim ist stolz darauf viele langjährige Mitglieder in ihren Reihen zu haben, freut sich aber stets über neue Gesichter. Im Rahmen der letzten Abschlussfeier mit Zeugnisübergabe der IHK Nordschwarzwald, im Kongresszentrum Pforzheim, zeigte man zum wiederholten Male Präsenz.
Das interessante und umfangreiche Jahresprogramm konnte einige frisch gebackenen Absolventen dazu begeistern, sich für eine Mitgliedschaft zu entscheiden.
Auch im kommenden Jahr werden wieder spannende Firmenbesichtigungen das Programm bereichern.
v.l.n.r.: Uwe Bauer, Alexander Leippi, Volker Faaß (1.Vorsitzender), Ulrich Loth, Jürgen Fuchs (stellvertretender Vorsitzender), Michael Drexler, Michael Gauss. Es fehlen die Jubilare: Klaus Althuon, Markus Gulden, Jose Rodrigo, Kristian Saric, Valentin Walner und Gary Shaw Foto: Stefan Maier
Am 13. September 2017 begrüßte Geschäftsführer Frank Nauheimer etliche interessierte Industriemeister die seiner Einladung gefolgt waren, um die neue und hochmoderne Produktion der Admedes GmbH in Pforzheims Norden zu besichtigen.
Herr Nauheimer führte seine Gäste an das besondere Material „Nitinol“, mit seiner speziellen Formgedächtniseigenschaft, anhand von anschaulichen Musterbeispielen und einer kurzen Präsentation heran, in der auch der Werdegang und die Entwicklung des Unternehmens beleuchtet wurde.
Beeindruckend welch ein großes Einsatzfeld das Sortiment der Firma Admedes abdeckt. Vom künstlichen Herzklappenrahmen bis hin zum Micro-Stent der direkt im Gehirn zum Einsatz kommt, für fast alle Fälle bei denen der menschliche Körper auf die unterstützende oder stabilisierende Funktion eines Admedesproduktes angewiesen sein könnte, liefert das Pforzheimer Traditionsunternehmen eine maßgeschneiderte Antwort.
Bei Selbstversuchen mit Feuerzeug und Kältespray wurde am Produkt vorgeführt wo die Vorteile des Werkstoffes mit Formgedächtnis gegenüber dem klassischen Edelstahl-Stent liegen.
Im Anschluss stand der Rundgang durch die Fertigung an. Der Prozesskette folgend konnten zuerst die Schneidlaser bei ihrer Arbeit besichtigt werden. Die Geräte schneiden die komplizierten Geometrien in die gezogenen Rohre.
Dann folgen mehrere Stufen des Entgratens und Strahlens um schließlich die Stents auf abgestufte Dorne aufzuziehen und in Salzbadöfen zu temperieren um dadurch die geometrische Form und die Temperatur bei der das Formgedächtnis aktiviert wird einzustellen.
Nach dem Elektropolieren zur Oberflächenoptimierung folgen noch eine maschinelle, optische Maßkontrolle sowie eine 100% Sichtkontrolle.
Beeindruckend wie arbeitsintensiv und aufwendig es ist Produkte herzustellen die weltweit bereits vielen tausend Menschen medizinisch weiterhelfen konnten.
Stefan Maier (Pressereferent)
v.l.n.r.:Volker Faaß (1.Vorsitzender IMV Pforzheim), Elisabeth Stolz (Linienleiterin Admedes GmbH), Udo Schwander (Linienleiter Admedes GmbH), Frank Nauheimer (Geschäftsführer Admedes GmbH) Foto: Stefan Maier
Die Industriemeistervereinigung Pforzheim, eine der ältesten Mitglieder im Landesverband der Interessenvertretung, hat am 13.05.2017 ihr 60-jähriges Bestehen gefeiert. Dazu gab es einen Empfang bei der IHK Nordschwarzwald zu dem der erste Vorsitzenden der Pforzheimer Vereinigung Volker Faaß eingeladen hatte. Die zweite Bundesvorsitzende Regina Wenzl sowie der erste Landesvorsitzender Gerhard Serrer ehrten gemeinsam mit Volker Faaß die langjährigen Mitglieder Jochen Rogner (50-jährige Mitgliedschaft) und Jürgen Fuchs (30-jährige Mitgliedschaft) bei diesem Anlass.
Einen Blumengruß nahm Geschäftsführerin Tanja Traub stellvertretend für die IHK Nordschwarzwald, einem langjährigen Fördermitglied der IMV-Pforzheim, entgegen.
v.l.n.r.: Jürgen Fuchs (2. Vorsitzender IMV-Pforzheim), Tanja Traub (IHK Geschäftsführerin), Jochen Rogner (Jubilar), Volker Faaß (1. Vorsitzender IMV-Pforzheim), Gerhard Serrer (1. Landesvorsitzender), Regina Wenzl (2. IMV-Bundesvorsitzende) Foto: Stefan Maier
Im Anschluss an den Empfang tagte im Parkhotel die Landesdelegiertenversammlung des Industriemeisterverbands Baden-Württemberg.
Zeitgleich wurde den Begleitpersonen der Delegierten ein vielseitiges Rahmenprogramm geboten um Pforzheim und die Region besser kennenzulernen. Neben einer Stadtführung besichtigten sie das Gasometer und das Schmuckmuseum.
v.l.n.r.: Gerhard Serrer (1. IMV Landesvorsitzender), Rolf Scheytt (IMV Pforzheim), Werner Graf (IMV Hegau-Bodensee), Hans-Jürgen Bittner (IMV Ulm / Neu-Ulm), Michael Bechmann (IMV Mittelbaden), Volker Faaß (IMV Pforzheim), Eberhard Kopf (Schatzmeister IMV Landesverband), Reinhold Huber-Stöckmeyer (IMV Schwarzwald) Foto: Jürgen Peche
Am Abend kamen die Vereinsmitglieder und Delegierten sowie Vertreter der Mitgliedsfirmen im historischen Bahnhöfle in Weißenstein für den eigentlichen Festakt erneut zusammen. Dabei gab es Grußadressen von Vertretern der Fördermitgliedsfirmen wie der Firma Witzenmann (Pforzheim), ZerTec (Ötisheim), Karl Roll (Enzberg), Walter Güldner (Remchingen) und Kurt Kaiser (Keltern).
Weitere Vereinsmitglieder, insgesamt 15 Stück, wurden für langjährige Mitgliedschaft mit Landes-, Bundes- und Vereinsehrungen ausgezeichnet. Das Gründungsmitglied Rolf Stoffel erhielt für 60 Jahre Mitgliedschaft die goldene Ehrennadel mit blauem Stein. Er konnte dem Festakt nicht beiwohnen.
Hier die Jubilare im Überblick:
Bernd Ammann 25 Jahre
Michael Barth 20 Jahre
Andreas Frölich 20 Jahre
Jürgen Fuchs 30 Jahre
Karl-Heinz Geiger 30 Jahre
Karl Götz 50 Jahre
Dieter Kirste 20 Jahre
Dieter Kuhn 50 Jahre
Andreas Michaelis-Schmitt 30 Jahre
Karl-Heinz Ott 30 Jahre
Jochen Rogner 50 Jahre
Friedemann Scherle 30 Jahre
Horst-Peter Schmiege 20 Jahre
Rolf Stoffel 60 Jahre
Dieter Weidlich 25 Jahre
In seiner Festrede führte Volker Fraß aus wie die IMV-Pforzheim in der Aufbauzeit nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet und in der Wirtschaftswunderzeit ihren Aufschwung erlebte. Bereits 1957 gründeten 18 Industriemeister des ersten Weiterbildungslehrganges der IHK Nordschwarzwald den Industriemeisterkreis Pforzheim, der heutigen IMV-Pforzheim. Zusammen mit den Vereinigungen in Freiburg und im Hegau gründeten die Pforzheimer Meister auch den Landesverband.
Die Mitgliederzahl liegt aktuell bei rund 120 und ist gemessen am landesweiten Mitgliederschwund des gesamt IMV-Verbands sehr stabil. Vielleicht ist diese erfreuliche Entwicklung dem geschuldet, dass man sich geöffnet hat und heute kein reiner „Meisterverein“ mehr ist. Es finden sich Techniker, technische Fach- und Betriebswirte und Akademiker sowie Firmen und Institutionen in der Vereinigung.
Die Weiterbildungs- und Besichtigungsangebote werden rege genutzt, angeschlossen an den IMV-Bundesverband bildet die IMV-Pforzheim ein Netzwerk mit mehr als 3000 Fach- und Führungskräften in ganz Deutschland. Die Interessens-Wahrnehmung des Berufstands, der sich in die Bereiche Metall und Elektro aufteilt und der Austausch von Wissen sind mit die Hauptaufgaben der Vereinigung. Sie ist grundsätzlich eine Organisation für betriebliche Führungskräfte, die sich in Zusammenarbeit mit der IHK insbesondere um die Ausbildung kümmert.
Inzwischen hat die Vereinigung in der Diskussion um den Meistertitel die Gleichstellung der Industriemeister mit den Handwerksmeistern erlangt, und man kann auch mit Meistertitel ein Studium an einer Fachhochschule beginnen. Es wurde auch erreicht, sich bei Selbstständigkeit in die Handwerksrolle einschreiben zu dürfen.
Zusammengefasst: Die IMV-Pforzheim e.V. ist auf einem guten Kurs!
Nach dem Abendessen unterhielt der Theaterverein „Backkörb“ aus Nußbaum und die Band „FunBeat“ (welche hauptsächlich aus Meistern besteht) die Festgäste und sorgten für eine ausgelassene Stimmung in der sich der gelungene Tag hervorragend ausklingen ließ.
Stefan Maier (Pressereferent)
v.l.n.r.: Gerhard Serrer (1.Landesvorsitzender), Regina Wenzl (2.Bundesvorsitzende), Jürgen Fuchs (2.Vorsitzender IMV Pforzheim), Volker Faaß (1.Vorsitzender IMV Pforzheim) und die Jubilare Friedemann Scherle und Karl Götz Foto: Jürgen Peche