10% Rabatt für IMV-Mitglieder

„Mindestens 10% Rabatt bekommen gern gesehene Kunden“, so Erika Mayer, Geschäftsinhaberin von Mayer-Berufsbekleidung in Pforzheim. „Und Mitglieder der IMV-Pforzheim sehe ich immer gerne“, lächelt die Geschäftsfrau.

Dass die Sammelbestellung von Polo-Shirts mit IMV-Logo noch so einen positiven Effekt haben würde, hat Joachim Dengler, Vorsitzende der IMV-Pforzheim, nicht erwartet. „In Zeiten in denen potenzielle Neumitglieder immer die gleiche Frage stellen: ‚Was bringt mir die Mitgliedschaft in der IMV‘, ist es super noch ein weiteres Argument liefern zu können“, freut sich Dengler.

Die im Jahr 2012 organsierten Vereins-Polo-Shirts mit IMV-Logo können heute von jeder Vereinigung in Deutschland geordert werden. „Mit ein Grund warum wir bewusst auf den vollen Vereinsnamen verzichtet haben“, so der Vorstandsvorsitzende, denn schließlich ziehen ja alle in der IMV an einem Strang. „Und die einmaligen programmierkosten für die Bestickung haben wir Pforzheimer ja bereits gezahlt“, merkt Dengler an.

Was man besticken lassen will, ist dabei egal. Ob Polo- oder T-Shirt, Meisterkittel, oder sonstige PSA aller gängigen Marken. Erika Mayer ist für alles offen: „Was ich nicht im Laden ausstelle, wird von mir bestellt!“

Da das Online-Geschäft immer mehr im kommen ist, können Firmen und Vereine auch bequem über www.berufsbekleidung-mayer.de bestellen und finden Arbeitsschutzprodukte für verschiedene Einsatzzwecke.

Sven Praus

Stehende Produktion bei Rekordzahlen – zu Besuch bei John Deere

Da staunten die Mitglieder der IMV-Pforzheim nicht schlecht, als sie die Produktion des Traktorenbauers John Deere in Mannheim betraten. Weit und breit war kein Mitarbeiter zu sehen. Die komplette Produktion stand still. Aber nicht die Vorzeichen einer neuen Krise waren der Auslöser, sondern „nur“ eine Betriebsversammlung.

Angesichts aktueller Zahlen im Jubiläumsjahr des Konzerns ist an Krise auch nicht zu denken. Weltweit stiegen die Umsätze und sonstigen Erlöse im dritten Quartal um 15 % auf 9,590 Milliarden US-$ bzw. in den ersten neun Monaten um 13 % auf 26,365 Milliarden US-$. Das Werk Mannheim hat mit 44.000 produzierten  Landwirtschaftsmaschinen pro Jahr einen beachtlichen Anteil daran. Aber kein Grund für die Nordbadener sich auszuruhen. Umbauarbeiten an allen Ecken. „Die Produktion wird umgebaut und optimiert“, so die beiden Werksführer. Trotz allem bekamen

die Pforzheimer Industriemeister alles zusehen was das Metallerherz höher schlagen lässt. Neben der Montagelinie und Lackiererei, kam man zum Getriebebau, das heimlichen Schmuckstück. Hier gibt man nichts aus der Hand. Jedes Zahnrad, jede Welle wird hier komplett selbst gefertigt. Kein Wunder, denn ein kraftvolles Traktorengetriebe mit seinen Kriechgängen macht, zusammen mit dem Motor, den wesentlichen Unterschied bei den Landwirten und ist deshalb kaufentscheidend.

John Deere- Mannheim ist in der Stille und im „normalen“ Betrieb ein eindrucksvolles Erlebnis und bescherte dem IMV-Vorstand die Rekordteilnehmerzahl von 35 Anmeldungen. Die meisten wünschten sich noch am selben Tag eine Besichtigung des Werks Bruchsal.

Sven Praus

Höchster Mitgliederstand seit Vereinsgründung

„Wir haben mit 111 Mitgliedern den höchsten Mitgliederstand seit der Vereinsgründung im Jahr 1957“, verkündet Joachim Dengler, Vorsitzender der Industriemeistervereinigung-Pforzheim (IMV) die positive Vereinsentwicklung und eröffnete mit diesem Paukenschlag am 28.Februar die Jahreshauptversammlung in der Eutinger Gaststätte zum Bären.

Somit stemmt sich die IMV gegen den bundesweiten Trend vieler Vereine denen die Mitglieder weglaufen. Man konnte im vergangenen Jahr 25% mehr Mitglieder gewinnen, darunter auch zwei Firmen. Joachim Dengler führte diese Entwicklung vor allem auf eine erfolgreiche und offensive Öffentlichkeitsarbeit zurück und diesen Weg wolle man auch zukünftig weitergehen. So wurde auch gleich die neue Internetseite der Vereinigung vorgestellt, die den nächsten wichtigen Meilenstein in der Öffentlichkeitsarbeit darstellt.

Bei so erfreulichen Nachrichten war abzusehen, dass die anschließenden Neuwahlen ohne große Überraschungen über die Bühne gingen.

Vorsitzende bleiben Joachim Dengler und Volker Faaß als sein Stellvertreter. Ebenso wurde Bernd Filler als Kassier, Sven Praus als Pressereferent, Jürgen Fuchs als Bildungsbeauftragter und als Beisitzer Ronny Friedrich, Rolf Scheytt und Norbert Klar wiedergewählt. Neu hinzu kamen Mustafa Oduncu als Schriftführer und als Internetbeauftragte Alexander Leippi und Stefan Maier.

Sven Praus

IMV-Pforzheim mit neuer Internetseite

„Bis die ganzen Vorbereitungen standen, war der Arbeitsaufwand teilweise schon erdrückend. Es hat sich aber gelohnt“, so stellte Joachim Dengler, Vorsitzender der Industriemeistervereinigung Pforzheim (IMV), sichtlich zufrieden am 8. Februar 2012 dem Gesamtvorstand der IMV die neue Internetplattform des Vereins vor.

Gerade mal drei Monate hatte es gedauert bis man alle Daten zusammengetragen hatte und die Würzburger Werbeagentur 3wm die Seite programmierte. Besonders die Unterstützung durch Dietmar Fey, stellvertretender Vorsitzender der IMV-Deutschland, wurde durch Joachim Dengler hervorgehoben.

So kann sich jetzt jeder unter www.imv-pforzheim.de schnell alle wichtigen und neusten Informationen rund um die Vereinigung besorgen. Unter der Rubrik News findet man jetzt nicht nur die neusten Veranstaltungen und Pressemitteilungen, sondern auch sonstige Neuigkeiten rund um die Themen Industrie und deren Technik, sowie über Aus- und Weiterbildung. „Zukünftig wollen wir auch unseren Fördermitgliedern die Möglichkeit bieten ihre News bei uns ins Netz zu stellen“, so Dengler. Gerade die Fördermitglieder werden jetzt gesondert hervorgehoben und können sich jetzt mit ihrem Firmenprofil präsentieren.

Sven Praus

Geprüfte Industriemeisterin, ein leeres Abstellgleis?

Am 13. Dezember 2012 lädt der Nationale Pakt für Frauen in MINT-Berufen „Komm, mach MINT.“ zum Fachkongress „Die MINT-Karriere ist weiblich – Frauen in Führung“ nach Berlin ein. Eigentlich eine tolle Sache, könnte man meinen. „Komm, mach MINT.“ ist Teil der Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung „Aufstieg durch Bildung“ und wurde 2008 auf Initiative von Bundesbildungsministerin Annette Schavan mit dem Ziel gestartet, junge Frauen für naturwissenschaftliche und technische Studiengänge zu begeistern. Und wie so oft bleiben die Industriemeisterinnen auf der Strecke.
Während die Politik und eben auch dieser nationale Pakt immer auf die TOP-Positionen in den Betrieben schauen, so fängt doch die Führungsposition oftmals viel weiter unten an. So ist man in der IMV-Pressestelle in Pforzheim auf einen Pressebericht aus dem Jahre 1982 gestoßen, mit folgendem Text: „Der Präsident der IHK Nordschwarzwald Dr. Walter Witzenmann bemerkte in seiner Ansprache, dass er es bedauere, keine Industriemeisterinnen begrüßen zu können, obwohl es doch von der Ausbildung und dem Wirkungskreis her Möglichkeiten gäbe.“
30 Jahre ist dies schon her und hat heute genau so seine Gültigkeit wie damals. Trotz allem hat sich seit dem so gut wie gar nichts getan. Scheuen Frauen den Meisterbrief wie der Teufel das Weihwasser? Gerade mal 6% der angehenden Industriemeister sind Frauen. Ob diese Ausnahmeerscheinungen überhaupt alle eine Führungsposition erhalten haben ist auch zu bezweifeln.
Also woran liegt dies alles? Fehlt es in Deutschland an weitsichtigen Persönlichkeiten eines Dr. Walter Witzenmann? Ist die duale Ausbildung mit seinen Weiterbildungsmöglichkeiten doch nicht so wichtig? Die kommenden Jahre werden es zeigen.


Sven Praus

Familien- und Ehrungsabend

IMV-Pforzheim ehrt IHK Nordschwarzwald und Firma Karl Roll

„So viele Ehrungen wie in diesem Jahr gab es schon lange nicht mehr“, mit diesen Worten eröffnete Joachim Dengler, 1.Vositzender der Industriemeistervereinigung Pforzheim (IMV) am 29.11.2011 den diesjährigen Familien- und Ehrungsabend in der Eutinger Gaststätte Stadt Pforzheim und so fand das erfolgreiche Jahr für die IMV einen würdigen Abschluss.

Passend zum diesjährigen Jahresthema der Industrie- und Handelkammer „Gemeinsam für Fachkräfte“ wurde die IHK Nordschwarzwald als Dank für 25-Jahre Mitgliedschaft in der IMV mit der Goldenen Ehrennadel des Bundesverbandes geehrt.

„Wir fühlen uns als Kinder der IHK“, fasst Sven Praus, Schriftführer der IMV, den Werdegang der meisten Mitglieder des Vereins zusammen. „Ausbildung zum Facharbeiter, anschließend einige Jahre Vorbereitungskurs und Abschluss zum Industriemeister, technischen Fach- oder Betriebswirt. Danach sind wir erwachsen geworden. Aber so wie Eltern ihre Kinder ihr ganzes Leben begleiten, genauso begleitet uns die IHK Nordschwarzwald das ganze Berufsleben“, lobt der Industriemeister dieses vorbildliche vorgehen der Kammer die dadurch die Fachkräfte in der Region und somit die Region selbst unterstützt und stärkt.

Bereits 30 Jahre begleitet die Enzberger Firma Karl Roll die IMV in ihrem bestreben nach ständiger beruflicher Weiterbildung. Die Urkunde und den Dank der Vorsitzenden Joachim Dengler und Volker Faaß nahm Jürgen Hölzle, ehemaliger Fertigungsleiter der Firma Roll, entgegen.

Für über ein Jahrzehnt im Vorstand des Vereins wurde Bildungsreferent Jürgen Fuchs mit der Silbernen Ehrennadel der IMV-Deutschland ausgezeichnet.

Der 1.Vorsitzende Dengler übergab die Goldene Ehrennadel mit Lorbeer an Günter Rapp, der mit 40 Mitgliedsjahren auf ein halbes Leben in der IMV zurückblicken kann.

Eine Urkunde für 30 Jahre Mitgliedschaft erhielten Peter Büttner und Manfred Neumann.

Die Goldene Ehrennadel für 25 Jahre Treue gingen an Siegfried Abt, Joachim Dengler, Arthur Dihlmann, Holger Reeb und Martin Rothen.

Als Dank für 20 Jahre gab es die Ehrennadel in Silber für Bernd Müller und Ralf Radny.

10-Jahre in der IMV konnten Nikolaus Aschenbrenner, Karsten Birkholz, Emil Frei, Rolf Scheytt und Martin Soellner vorweisen und bekamen dafür die Bronzene Ehrennadel

Von der Hauptschule zum Studium – Mustafa Oduncu geht seinen Weg

Das lebenslange Lernen ist nicht nur Aufgabe, sondern Pflicht. Die ist das Motto der Industriemeistervereinigung Pforzheim (IMV). Kaum ein Mitglied aus Pforzheim verkörpert dies besser als Mustafa Oduncu. Dieses Jahr startete er sein Wirtschaftsingenieurstudium an den Hochschulen Stuttgart und Pforzheim und das ganze neben der Arbeit in seine Firma. Er beweißt damit was alles möglich ist, wenn man an sich selbst hart arbeitet und beherzt seine Ziele verfolgt.

Aber es war ein langer und steiniger Weg bis sein Traum war werden konnte. Der aus der Türkei stammende Mustafa musste sich damals durch die Grundschule kämpfen. „Eine Bekannte musste mir Nachhilfe geben“, erinnert er sich an seine ersten Schuljahre.  Danach Hauptschule und Ausbildung zum Energieanlagenelektroniker bei der Deutschen Bahn. Irgendwann entschied er sich zur Witzenmann GmbH in Pforzheim zu wechseln. Hier hat man schon sehr früh sein Potenzial erkannt und zahlreiche Schulungen zum Instandhalter für die firmeneigenen Maschinen und Anlagen waren die folge. Aber es musste weitergehen. So starte er seine Weitebildung zum Industriemeister. Nach erfolgreichem Abschluss wurde er auch prompt Schichtführer und weitere Schulungen folgten. Die Mitgliedschaft in der IMV war jetzt der nächste logische Schritt. „Ich merkte, dass Bildung der Weg war um sich weiterzuentwickeln“, so der frisch Immatrikulierte: „Das waren meine ersten Schritte zum Traum vom Studium. Also suchte ich nach Möglichkeiten, informierte mich, lernte und legte ein Abiturnachweis ab.“ Er war nicht zu halten. Er wollte unbedingt an die Hochschule. Doch es scheiterte erstmal am Geld. Jedes Quartal 700 € und das 3 ½ Jahre lang, das war einfach zu viel.

Doch es gab ja noch die Möglichkeit der finanziellen Unterstützung und so bewarb er sich für ein Aufstiegsstipendium des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Also Bewerbung schreiben und das Beste hoffen. Es folgten mehrere Online-Tests, ein persönliches Vorstellungsgespräch und wieder viele Tests. Das Auswahlverfahren dauerte fast ein Jahr. Am Schluss erhielt er den Zuschlag.

Mittlerweile ist das alles Geschichte. Jetzt zählt nur noch das nächste Ziel, der Bachelor of Engineering.

„Ich hoffe, dass ich vielen unentschlossenen mit meinem Beispiel Mut mache, es mir gleich zu tun“, so Mustafa Oduncu. Die Kollegen der IMV-Pforzheim wünschen ihm jedenfalls viel Erfolg und das ihm viele Folgen.

Sven Praus

Es muss nicht immer ein Bearbeitungszentrum sein

An Fräsmaschinen standen wohl schon einige, doch selten macht man sich Gedanken über deren Herstellung. Damit sich dies ändert, trafen sich die Mitglieder am 18.Oktober in der Tullastraße 29-31 in Nöttingen um den Maschinebauern der Firma Kunzmann über die Schulter zu schauen.

Das 1907 gegründete Unternehmen zählt in der Konstruktion und Produktion von Universal-Fräs- und Bohrmaschinen sowie Universal- und Vertikal-Bearbeitungszentren zu einem der führenden mittelständigen Hersteller auf dem deutschen Markt. Mit 110 Mitarbeitern werden auf einer Fertigungsfläche von ca.5000 qm jährlich 300 Maschinen montiert und man erzielt dadurch einen Umsatz von 25 Millionen €.

 „Wir stellen immer noch viele manuelle Fräsmaschinen her“, berichtet Fertigungsleiter Ulrich Smolarek, denn es sei nicht immer ein vollautomatisches Bearbeitungszentrum notwendig. Vor allem Berufsschulen und Lehrwerkstätten greifen immer häufiger auf Kunzmann-Fräsmaschinen zurück und mit dem Modell WF4/3 nimmt man hier eine führende Marktposition ein.

Volker Faaß / Sven Praus

Wenn das Sulfid zum Golfball wird – Zu Besuch bei Enayati

„Ich dachte bei Galvanik vor Jahren auch an Arbeiter in Gummi-Stiefel, tropfende Leitungen und nasse Böden“, blickt Cahit Aksoy, Betriebsleiter der Enayati GmbH & Co. KG, in die großen Augen der Gruppe der IMV-Pforzheim am Ende des Tages. Denn diese hatten auch eine andere Vorstellung von der Besichtigung, als sie sich am 11.Oktober in der Panoramastr.76 in Birkenfeld vor den Toren des Bandgalvanikspezialisten trafen.

Schon während der Eröffnungspräsentation im Besprechungsraum wurde allen Teilnehmern schnell klar, hier verrichtet man nicht nur stur seine Arbeit sondern man ist begeistert bei dem Thema Galvanik und den ganzen dazugehörenden chemischen Vorgängen dabei.

Entwicklungsleiter Uwe Dreißigacker vermittelte den Teilnehmern in einer sehr dynamischen Art und Weise wie die chemischen Prozesse vonstatten gehen und verstand es die komplexen Vorgänge mit einfachen Bildern zu veranschaulichen. Zum Beispiel um die Silberbeschichtung vor dem „Schwarzwerden“ zu schützen ist eine sogenannte Passivierung notwendig. Jetzt wird bei Dreißigacker aus der Beschichtung die Erde, aus der Passivierung ein Rasen und das Sulfid wird zum Golfball, der zwar den Rasen aber nicht den Boden berührt und zwischen den Grashalmen ist immer noch genug Platz für den elektrischen Kontakt. So einfach kann Chemie sein. Doch für den Vollblutchemiker ist dies schon wieder ein alter Hut: „Wir machen das heute anders und besser!“ So reihte sich ein Beispiel an das andere. Diesen Enthusiasmus und diese Fachkompetenz hat sich auf dem Markt schon länger rumgesprochen und Vertriebsleiter Markus Kurtz berichtet stolz: „Wir sind bei vielen namhaften Großkunden als Entwicklungspartner schon bei der Neuproduktgestaltung mit eingebunden.“ Dies sorgt zusätzlich für Wachstum.

Die Mitarbeiterzahl sprang von unter hundert im Jahr 2007 auf heute 240. Fertigungsplaner Massimo Cabras erinnert sich an seine Anfangszeit bei Enayati als es gerade mal 6 Fertigungsstraßen gab und die nur eine von drei Hallen füllte. Heute muss er  auf drei Hallen verteilt das Vierfache an Maschinen durchorganisieren. Dabei werden pausenlos im 3-Schichtbetrieb bis zu 6000 verschieden Produkte pro Jahr veredelt.

„Bei den unterschiedlichen Verfahren, von Tauchplating bis Jetplating, ist jeder Tag eine neue Herausforderung die Stillstandzeiten zu minimieren“, so Cabras „denn unsere kurze Lieferzeit ist unsere Stärke.“

So ist es auch keine Überraschung dass u.a. Röntgenprüfgeräte, dezentralisiert vom Prüfraum, ortsnah in der Fertigung stehen. So ist eine umfassende Kontrolle bereits im Prozess bei kurzen Wegen möglich.

Damit das ganze funktioniert ist gut ausgebildetes Fachpersonal notwendig. So bildet man seine zukünftigen Mitarbeiter selber aus. Aber danach ist noch lange nicht Schluss. Regelmäßige Weiterbildungen und Schulungen stehen auf der Tagesordnung und so schaut man bei Enayati positiv in die Zukunft.

Sven Praus

IMV-Pforzheim erleichtert über neue Satzung

„Ich stelle fest, dass die Neufassung der Satzung einstimmig angenommen wurde“, sichtlich erleichtert kamen diese Worte über die Lippen von Joachim Dengler, 1. Vorsitzender der Industriemeistervereinigung Pforzheim (IMV). Somit hatten die bangen Wochen vor der außerordentlichen Mitgliederversammlung, die am 27. September in der Eutinger Gaststätte Stadt Pforzheim stattfand, endlich ein Ende.

Es ging an diesem Abend schlichtweg um das Überleben des 1957 gegründeten Vereins. Eine Klausel in der veralteten Satzung sorgte dafür, dass das Amtsgericht die Hauptversammlung vom Februar diesen Jahres für nichtig erklärte und damit alle damals durchgeführten Wahlen und Beschlüsse dieser Versammlung ungültig waren. In der Satzung aus dem Jahre 1974 stand, dass mindestens 25% der Mitglieder anwesend sein müssen, ansonsten darf man nichts entscheiden oder beschließen.

Nun hatte die IMV nur noch einen einzigen Rechtsvertreter und so gab es nur noch eine Möglichkeit: Eine neue Satzung muss her und diese muss noch in diesem Jahr von den Mitgliedern abgesegnet werden.

Joachim Dengler noch vor Beginn der Sitzung: „Wenn es heute nicht klappt, dann müssen wir uns ernsthaft Sorge um die Zukunft des Vereins machen.“ Kurz gesagt, über die Auflösung des Vereins musste zwangsweise nachgedacht werden.

Doch soweit kam es gar nicht. Überzeugende 40% der Mitglieder folgten der Einladung, selbst die Firma Witzenmann, jahrzehntelanger Förderer der IMV, sendete einen Vertreter um dies zu verhindern.

Die Satzung wurde angenommen, Vorstand und Kassier einstimmig entlastet. Zum 2. Vorsitzenden wurde Volker Faaß gewählt, neuer Schriftführer wurde Sven Praus und die zwei neuen Beisitzer Rolf Scheytt und Mustafa Oduncu ergänzen den Gesamtvorstand.

Sven Praus